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Gast Jürgen Mojo Schultz (Gitarre)

Gast Betty Sue und Matt Kühn

Killercats im Trio

erster öffentlicher Gig/Schriesheim 2015

Hier die "KILLERCATS" in der Revue :"Hello Betty Sue- der King lebt"

hier gibt es Videos zum runterladen:

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Maibergfestival /Heppenheim JUli 2018

 

Der Groove vertreibt die Stille

 

WNOZ_Erlenbach, 11.05.2018 von Philipp Schaab

 

Mancher Erlenbacher dürfte sich am vergangenen Freitag in die 50er und 60er Jahre zurückversetzt gefühlt haben, denn aus der Gaststätte „Zum Schorsch“ verdrängten rockige und groovige Klänge die sommerabendliche Stille, die sich über das idyllische  Dorf zu Füßen des Krehbergs gelegt hatte. Die Ursache für diese Klänge war schnell gefunden, denn die „Killercats“ aus Weinheim hatten zum Konzert beim Uhrenschorsch geladen. Die Band aus Weinheim ist zwar noch relativ jung, aber die Musiker sind, wie sie selber sagen, erfahrene alte Hasen, die schon in vielen Projekten zusammengearbeitet haben: „Killercat“ Wolfgang Mothes, benannt nach seinem musikalischen Idol Jerry „The Killer“ Lee Lewis als Sänger und Pianist, „Coolcat“ Petra Arnold-Schultz als coole Kontrabassistin und Sängerin, sowie „Groovecat“ Bent Pollak, der als Profischlagzeuger mit Schlagzeug und Cajon für den treibenden Beat der Gruppe verantwortlich ist. Mit von der Partie diesmal auch Gitarrist Mojo Schultz, der auf besonderen Wunsch oder größeren Auftritten dabei ist.
Das es groovig werden würde, kündigte Arnold-Schultz gleich zu Beginn an, als sie die Zuschauer ermutigte, von der Tanzfläche Gebrauch zu machen, damit sie das „Kochkässchnitzel“ wieder abtrainieren könnten. So legte die Band mit Songs wie der Rockabilly-Nummer „Good rockin Tonight“, gleich ordentlich los. Dabei beeindruckte Pianist Mothes nicht nur mit seiner Fingerfertigkeit am Klavier, sondern auch seiner Stimme. Der Song, ursprünglich von 1947 geschrieben, ist einer der ältesten Rock ’n’ Roll-Songs der Welt und damit eine geschichtsträchtiges Lied. Mit dem ursprünglich von Chuck Berry gesungenen Lied „You never can tell“ übernahm zum ersten Mal Arnold-Schultz den Gesangspart, den sie auch mit Kontrabass in der Hand problemlos zu meistern wusste. Die Songs boten allen Musikern reichlich Raum, ihr Können an den Instrumenten in den zahlreichen Soli zur Schau zur stellen.
Zum romantischen Elvis-Song „Look like an Angel“ forderten die Killercats die Zuschauer auf, mitzusingen, was diese natürlich gerne taten, besonders im markanten Refrain. Neben den zahlreichen Rock ’n’ Roll-Klassikern platzierte die Band auch hin und wieder eigene Songs. So besang Mothes mit „Honky tonky“ seinen lang ersehnten Aufenthalt in der Musikmetropole Nashville, den er aufgrund eines verdorbenen Hot Dogs überwiegend im Bett verbringen musste. Schwer klavierlastig ging es mit dem Lied „What'd I Say“ von Ray Charles zur Sache. Mit „Return to Sender“ kam wieder der „King of Rock ’n’ Roll“ zu Ehren. Mit dem Lied „Going up the country“ von der jungen Londoner Gruppe  Kitty Daisy & Lewis, präsentierte die Band ihrem Publikum eine junge Band, die zeigt, dass der Rock ’n’ Roll der 50er Jahre von einer jungen Musiker-Generation weiter gespielt wird. Mit einer schlicht „Rock ’n’ Roll“ betitelten Led-Zeppelin Nummer ging es munter weiter.  Ohne Zweifel ein Lied, dass man von den Mannen um Kimmy Page nicht erwartet hätte. 
Nach dem ruhig beginnenden Bluegrass-Song „Blue Moon of Kentucky“ von Bil Monroe & the Bluegrass Boys gaben die Killercats ihren Odenwälder Fans die Möglichkeit, ein bisschen zu schunkeln, allerdings nicht lang. Einen Hauch italienisches bekam der Abend, als die Band „Tu Vuò Fa' L'Americano“ von Renato Carosone intonierte. 
Während sich draußen langsam ein schöner Tag seinem Ende zu neigte, füllte sich beim Schorsch die Tanzfläche und es ging mit Chuck Berrys Song „Little Queenie“ munter weiter, bevor die Killercats mit mit „I smell Whisky“ wieder ein eigenes Lied zum besten gab, das sich auf humorvolle Art mit Whisky in Kaffeetassen und alles, damit zu tun hat, auseinander setzt. Seiner grünäugigen Katze setzte Mothes mit dem Song „Green eyed Cat“ ein musikalisches Denkmal. Mit „Buona Sera“ kamen die Tango-Freunde voll auf ihre Kosten. Natürlich durfte auch ein Song vom „Killer“ Jerry Lee Lewis nicht fehlen, von dem „No Headstone on My Grave“ gespielt wurde. 
So ging es immer munter weiter und ein altehrwürdiger Hit jagte den nächsten. Mit „Walk the Line“ von Johnny Cash wurde ein Ausflug in den alternativen Country unternommen. „Memories are Made of This“ von Dean Martin dürfte manchem Zuschauer bekannt vorgekommen sein. Kein Wunder, wurde das Lied in Deutschland unter dem Namen „Heimweh“ von Freddy Quinn 1956 gecovert. Schließlich neigte sich ein langer Konzertabend dem Ende zu. Aber erst nach mehreren Zugaben darunter „Sad Man‘s Tongue“ von Johnny Cash und „Fever“ von Elvis Presley durfte die Band von der Bühne.


 

 

Starker Auftritt im Sapperlot. Das musikalische Intermezzo gestaltete die Weinheimer Bassistin Petra Arnold-Schulz mit ihrem schwungvollen Trio, das mit Blues, Jazz und swingenden Raritäten wie dem 50er Jahre Klassiker "Tu Vuò Fà L'Americano" von Renato Carosone. Und kein Kultursalon ohne ein bis zwei "Weltpremieren" von Daniel Helfrich, der mit Arnold auch bei den Crazy Petticoats spielt. (Bergsträsser Anzeiger Morgenweb)